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Als Zentrum für minimal-invasive Chirurgie (Schlüsselloch-Chirurgie) haben wir folgende Forderungen an die Operationstechnik beim Kreuzbandriss:
- Geringe Invasivität
- Geringe Belastung für den Patienten
- Schnelle Benutzung der Gliedmaße
- Hoher Aktivitätslevel des Patienten nach der OP
- Geringe Komplikationsrate
Wenn es die Größenverhältnisse zulassen, eröffnen wir daher das Kniegelenk nicht, sondern sanieren es arthroskopisch. (mehr)
Bei Hunden ab ca. 8 kg Körpergewicht:
- Arthroskopisches „cleaning up“ des Gelenkes (Kreuzband- und Meniskustherapie) und Stabilisierung mittels Zügeltechnik (Fiberwire® oder Tight Rope® ) über Minimalzugänge. Wenn möglich, werden die Menisken geschont, da eine Beeinträchtigung ihrer Funktion zum rascheren Fortschreiten der Osteoarthrose führt.
- Vorteile: schnelle Belastung der operierten Gliedmaße (i.d.R. ab dem Tag der OP oder in den ersten 2 Tagen danach), geringe Schmerzen, niedrige Komplikationsrate, auch bei schweren Hunden > 60 kg gute Ergebnisse.
Bei sehr kleinen Hunden:
- Standardzugang zum Kniegelenk (größere Eröffnung der Gelenkkapsel), Kreuzband- und Meniskustherapie, Stabilisierung mittels Zügeltechnik mit Fiberwire® über den Standardzugang.
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